Gemeinsamer Einsatz für Kinder und Pferde

Karin Baumüller-Söder ist neue Botschafterin von „Pferde für unsere Kinder“

Uthlede/Nürnberg. Karin Baumüller-Söder, Ehefrau des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder, ist neue Botschafterin des gemeinnützigen Vereins „Pferde für unsere Kinder“. Ziel des Vereins ist es, Kinder und Pferde in Berührung zu bringen und das Bewusstsein der Gesellschaft über den positiven Einfluss des Pferdes auf die Entwicklung von Kindern zu fördern.

Immer weniger Kinder und Jugendliche haben die Möglichkeit, Pferde hautnah zu erleben. Sie entfremden sich zunehmend von der Natur und Tieren sowie dem Umgang mit Lebewesen. Hinzu kommt: Der positive Effekt der Verbindung zwischen Mensch und Pferd ist zu wenig bekannt. Dabei ist die therapeutische Wirkung für Kinder und Jugendliche durch den Zugang speziell zu Pferden nachgewiesen: Beim Pferdesport und im Umgang mit dem Pferd werden alle Sinne angesprochen.

Als jahrzehntelang turniererfahrene Springreiterin kennt Karin Baumüller-Söder die positiven Wirkungen von Pferden und Reitsport: „Pferde sind wunderbare und sehr einfühlsame Wesen. Als begeisterte Pferdeliebhaberin weiß ich aus eigener Erfahrung, wie bereichernd der Umgang mit Pferden sein kann. Reiten ist ein ganz besonderer Sport, der Empathie, Gleichgewichtssinn und Bewegung gleichermaßen fordert und fördert. Deshalb ist es wichtig, dass wieder mehr Kinder in Kontakt mit Ponys und Pferden kommen und die Chance auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit Pferden erhalten, der in jeder Hinsicht sehr gewinnbringend ist.“

„Mit Frau Baumüller-Söder haben wir eine Botschafterin an unserer Seite, die nicht nur mit Pferden groß geworden ist, sondern bis heute das Thema Pferd lebt. Pferde lehren Verantwortung zu übernehmen, verhelfen uns zu mehr Selbstvertrauen und schenken uns Geborgenheit – dies wollen wir gemeinsam kommunizieren und weitergeben: Denn das Bewusstsein der Menschen für das Tier, die Natur und die Landwirtschaft geht in Folge, der sich ständig und schnell ändernden Lebenswelten verloren. Daher holen wir mit unseren Vereinsprojekten und Aktionen bereits die Jüngsten unter uns ab und ermöglichen ihnen Berührungspunkte zum Pferd.“, so Dr. Christina Münch, 1. Vorsitzende von „Pferde für unsere Kinder“.

(Text und Bild: „Pferde für unsere Kinder e.V.“)

Von |2022-04-09T13:52:55+02:00April 9th, 2022|HFP-Blog|0 Kommentare

FN-Turniersportumfrage 2022: Ihre Meinung ist gefragt

Bis 21. Februar mitmachen unter www.fn-umfrage.de

Warendorf (fn-press). Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) arbeitet kontinuierlich daran, den Turniersport weiterzuentwickeln und den Bedürfnissen der Turnierpferdesportler*innen gerecht zu werden. Im Rahmen des Projektes „Turniersport 2024“ der Landespferdesportverbände und der FN gibt es jetzt eine Online-Umfrage in Kooperation mit HorseFuturePanel zu Themen wie Chancengleichheit, Startplatzbegrenzungen, Prüfungsangebot, Siegerehrung, Tierarztpräsenz und mehr. Die Umfrage unter www.fn-umfrage.de endet am 21. Februar.

Die Turniersportumfrage 2022 richtet sich in erster Linie an aktive, ehemalige oder zukünftige Turnierreiter*innen der Disziplinen Dressur, Springen oder Vielseitigkeit, die 14 Jahre und älter sind. Eine Teilnahme lohnt sich für alle, die zur Weiterentwicklung des Turniersports beitragen wollen. Unter allen volljährigen Teilnehmer*innen werden außerdem fünf kostenlose Jahreszugänge zu FNerfolgsdaten (Zucht & Sport) sowie ein Premium-Jahreszugang für ClipMyHorse.TV verlost.

Von |2022-01-25T16:42:22+01:00Januar 25th, 2022|HFP-Blog|0 Kommentare

20. Fachtagung GESUNDE HALTUNG – GESUNDE PFERDE

Den Lockdown für Pferde vermeiden – Das Immunsystem und die Rolle des Pferdehalters

Die Pferdehalter wurden zu Beginn des Jahres 2021 aufgeschreckt: es kam zu einem massiven Herpesausbruch bei der Turnierserie im spanischen Valencia mit schwerwiegenden Folgen und einer weltweiten Ausbreitung. Grund genug, dieses Geschehen zu hinterfragen und das Immunsystem des Pferdes sowie die Rolle der Pferdehaltung in Bezug auf die Gesundheit in den Fokus zu nehmen.

Wie konnte es zu dem Ausbruch kommen? Der Bericht einer Tierärztin, die vor Ort war, wird ebenso ein Thema sein, wie die Besonderheiten des Immunsystems und seine Aufgaben. Die Bedeutung der Ernährung für die langfristige Gesundheit und alles rund um die Biosicherheit im Stall stehen im Mittelpunkt der weiteren Vorträge.

Vorträge:

Leg‘ dich nicht mit mir an! Das Immunsystem des Pferdes und seine vielfältigen Aufgaben
Prof. Dr. Hans-Joachim Schuberth, Inst. für Immunologie, Stift.Tierärztliche Hochschule Hannover

Biosicherheit im Pferdebetrieb – Allgemeine Hygiene, Umgang mit Infektionskrankheiten und Prophylaxe
Dr. Henrike Lagershausen, Abt. Veterinärmedizin, Dt. Reiterl. Vereinigung, Warendorf

Der Herpes-Ausbruch in Valencia – was lernen wir daraus?
Dr. Christine Fuchs, Fachtierärztin f. Pferde, Tierklinik Lüsche

Welche Rolle spielt die Fütterung für das Immunsystem beim Pferd?
Prof. Dr. Ingrid Vervuert, Inst. für Tierernährung, Universität Leipzig

Am Vormittag finden die Betriebsvorstellungen der Siegerbetriebe und die Prämierungen des 16. Wettbewerbs „Qualitätsbetrieben gehört die Zukunft“ 2021“ statt.

Wann: Samstag, 27. November 2021, 10.00 – ca. 18.00 Uhr

Wo: Ausstellungsräume der Fa. Röwer & Rüb in Thedinghausen (bei Verden)

Gebühren: 85,00 € incl. Tagungsband & Verpflegung / PM-Mitglieder: 76,50 €
Für Trainerlizenzen werden 5 Lerneinheiten in Profil 4 anerkannt.

Info/Anmeldung:
Schade & Partner, Fachberatung für Pferdebetriebe
Deelsener Weg 1, 27283 Verden/Aller
Tel: + 49 (0) 4231 93765 0
office@schadeundpartner.de
www.schadeundpartner.de/anmeldung/

Von |2021-11-09T15:48:53+01:00November 9th, 2021|HFP-Blog|0 Kommentare

Interview mit Dr. Christina Münch

Kommende und absteigende Trends in der Pferdebranche – Interview mit Dr. Christina Münch

Das HorseFuturePanel im Interview mit Business mit Pferd – Frau Bresch und Dr. Christina Münch besprachen spannende Themen, wie „Darum sind die Zahlen, Daten und Fakten für Selbstständige aus der Pferdebranche wichtig“ oder „Für diese kommenden Trends lohnt es sich, über den Tellerrand hinauszuschauen“.
➥ Interview lesen (Weiterleitung zu business-mit-pferd.de)

So können wir unseren Nachwuchs für Pferde begeistern – Interview mit Christina Münch von „Pferde für unsere Kinder“

„Pferde für unsere Kinder“ im Interview mit Business mit Pferd – Frau Bresch stellte viele spannende Fragen an unsere erste Vorsitzende Dr. Christina Münch:
Wo sieht Christina das Problem der vielen Reitangebote? Im Angebot oder in der Nachfrage? Welche Folgen kann es für uns Selbstständige in der Pferdebranche haben, wenn wir den Nachwuchs nicht für Pferde begeistern? Wie wirkt „Pferde für unsere Kinder“ dem entgegen und wie können Selbstständige in der Pferdebranche unterstützen? Was muss bei dem Zugang zu eigenen Pferden beachtet werden?
➥ Interview lesen (Weiterleitung zu business-mit-pferd.de)

Von |2021-10-08T12:28:55+02:00Oktober 8th, 2021|HFP-Blog|0 Kommentare

HorseFuturePanel startet Studie zum Einkaufsverhalten von Pferdesportlern

Das HorseFuturePanel widmet sich aktuell mit einer Studie dem Einkaufsverhalten von Pferdesportlern und Pferdebegeisterten.

Zur Ausgangssituation: Bereits vor der Corona-Pandemie erfreute sich der Online-Handel wachsender Beliebtheit, auch unter Pferdesportlern. Wie in allen Wirtschaftssegmenten wirkt die Corona-Krise noch als Beschleuniger für die Entwicklungen zu Gunsten digitaler Kommunikation und Online-Einkauf. Ursächlich waren natürlicherweise die fehlenden Möglichkeiten in Folge der Corona-Einschränkungen, Produkte im stationären Handel einzukaufen. Aber auch die Angst der Menschen, sich beim Einkaufen in der „analogen Welt“ mit dem Corona-Virus anzustecken, können als wichtige Treiber der Veränderungen im Einkaufsverhalten gesehen werden.

Im Folgenden werden einige Ergebnisse aus Studien des HorseFuturePanels zum kanalbezogenen Informations- und Einkaufsverhalten von Pferdesportlern benannt:

  • Grundsätzlich schätzen sich Pferdesportler als gut informiert ein, wenn es um ihr Hobby geht: Über 70 Prozent beispielsweise fühlen sich mindestens gut über Pferdesportmode und Pflegeprodukte für Pferde informiert, bei Pferdefuttermitteln sind es 64 Prozent.
  • Informationen beziehen über zwei Drittel aller Pferdesportler mittlerweile online. Abhängig vom Thema werden verschiedene analoge Informationsquelle bevorzugt: Rund um Pferdesportmode informieren sich die Pferdesportler häufig durch Kataloge oder Pferdemessen, über Futtermittel für Pferde durch Gespräche mit dem Tierarzt und über Pflegeprodukte für Pferde durch Gespräche mit anderen Reitern.
  • Pferdesportler bevorzugen – sofern möglich – den Einkauf im stationären Handel: Besonders beliebt sind hier das Reitsportfachgeschäft oder die Pferdemesse. Aber auch der Online-Handel, z. B. Onlineshops von Pferdesporthandelsketten, freut sich über ein wachsendes Kundensegment.
  • Interessant sind hierbei produktbezogene Unterschiede, folgend am Beispiel von Pferdefutterprodukten dargestellt: Kraftfutter für Pferde wird vornehmlich stationär bezogen, Ergänzungsfuttermittel dagegen werden häufig online gekauft.
  • Beim Einkauf von Produkten für den Pferdesportler und das Pferd sind insbesondere das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Qualität besonders wichtig. Zwar spielt das Thema Marke beim Einkauf eher eine untergeordnete Rolle, dennoch hat jeder Pferdebesitzer seine eigene Lieblingsmarke.

Die neue Studie: In der aktuellen Studie zum Thema „Online-Shops für Pferdesportbedarf“ soll nun untersucht werden, was sich in der Pferdebranche seit und durch die Corona-Pandemie verändert hat. Es sollen Antworten auf folgende Fragen gewonnen werden:

  • Welche Themen rund um das Pferd und den Pferdesport sind unter den Pferdesportlern von besonderem Interesse?
  • Welche analogen Informationsquellen konkurrieren mit den digitalen Quellen, wie Social Media und Co.?
  • Worauf achten Pferdesportler beim Einkauf von Produkten rund um das Pferd?
  • Was macht das Online-Shoppen von Pferdesportbedarf attraktiv? Und was muss der Online-Handel bieten, um Kunden zu binden?
  • Und welche Marken rund um Pferdsportbedarf dürfen im Handel nicht fehlen?

 

Sie haben auch Antworten auf unsere Fragen? Teilen Sie uns diese mit!

Jetzt teilnehmen!

Das HorseFuturePanel lädt zur Online-Befragung ein. Unter allen Teilnehmer*innen wird 20-mal ein 25,- €-Gutschein von einem der folgenden Online-Shops verlost: hoeveler.com, raiffeisenmarkt.de, derby.de oder galopp-shop.com. Die Befragung ist bis zum 21.06.2021 online. Bei Fragen steht Ihnen Frau Steffen (E-Mail: cst@horsefuturepanel.de) zur Verfügung. Bei Fragen oder Anmerkungen zu dieser Befragung steht Ihnen Frau Caterina Steffen vom HorseFuturePanel-Team (E-Mail: cst@horsefuturepanel.de) gerne zur Verfügung.

Von |2021-06-04T08:15:47+02:00Juni 3rd, 2021|HFP-Blog|0 Kommentare

Haustierhaltung unterstützt soziale Kompetenz von Kindern und Jugendlichen

Aktuelle Befragung des Haustier-Trendbarometers // Hunde, Katzen und Kleintiere auf der Beliebtheitsskala ganz vorne // Positive Effekte für emotionale Ausgeglichenheit, Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit

Hückeswagen, 02.06.2021 – Gerade in der Berichterstattung über die Auswirkungen und Begleiterscheinungen der Corona-Pandemie stellen die Auswirkungen der Sondersituation auf Kinder und Jugendliche auf der einen Seite und die Zunahme der Beliebtheit der Heimtierhaltung auf der anderen Seite häufig thematisierte Aspekte dar. Das aktuelle Haustier-Trendbarometer der takefive-media in Kooperation mit dem HorseFuturePanel ging der Frage nach, wie sich die Haustierhaltung auf Kinder und Jugendliche auswirkt und welchen Einfluss diese auf das spätere Leben und die Einstellung zum Tier hat.

Über 200 Teilnehmer*innen beantworteten den Online-Fragebogen zwischen dem 21. April und dem 11. Mai 2021. Die Mehrheit der Befragten wurde von Pferden, Hunden und Kleintieren in ihrer Kindheit und Jugend geprägt. Lediglich 3 Prozent der Befragten gaben an, dass sie als Heranwachsende keinen Kontakt zu Haustieren hatten. Auf den vorderen Plätzen der Haustiere, die als erstes Tier für den Nachwuchs geeignet sind, rangieren Hunde (62 %), Katzen (44 %) und Kleintiere (43 %).

Positiver Einfluss auf soziale Kompetenz

17 Prozent der Befragten, vermochten nicht zu beurteilen, welches Haustier als erstes Haustier für Kinder bzw. Jugendliche besonders geeignet ist. Der Rest war sich einig, dass Haustiere dazu beitragen, die soziale Kompetenz von Kindern und Jugendlichen positiv zu beeinflussen. 96 Prozent gaben an, dass Haustiere das Verantwortungsbewusstsein von Kindern und Jugendlichen positiv beeinflussen, 86 Prozent schreiben Haustieren einen positiven Effekt in Punkto Zuverlässigkeit zu und 83 Prozent hoben den Wert für eine stärkere Selbstständigkeit hervor.

55 Prozent der Befragten denken, dass Haustiere die emotionale Ausgeglichenheit und Leistungsfähigkeit fördern, 66 Prozent gehen davon aus, dass Kinder mit Haustieren psychisch belastbarer sind und 58 Prozent haben die Einschätzung, dass Kinder mit einem tierischen Freund aktiver sind. Was den Aufwand für die Pflege und Betreuung des Tieres betrifft, so werden vor allen Dingen Pferde und Hunde als Tierarten angesehen, deren Haltung auch Kindern sehr viel Zeit abverlangt.

„Aus unserer Sicht unterstreichen die Ergebnisse der Umfrage die große Rolle, die Haustiere zur Ausbildung sozialer Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen spielen. Gerade das Verantwortungsbewusstsein wird durch die Pflege und Beschäftigung mit einem Tier gestärkt. Dies ist ein wichtiger Aspekt, den es innerhalb der Branche, aber auch gesamtgesellschaftlich zu berücksichtigen gilt“, fasst takefive-Geschäftsführer Stephan Schlüter die Ergebnisse zusammen.  Hinzu komme die große Bedeutung des Kontaktes mit Haustieren von Kindern und Jugendlichen für eine spätere Heimtierhaltung. „Dieser Punkt sollte in der Kommunikation von Herstellern, Fachmärkten oder anderen Marktteilnehmern auf jeden Fall mitberücksichtigt werden. Zumal 86 Prozent der Befragten eine Thematisierung von Haustieren im Kindergartenalltag bzw. im Grundschulunterricht für sinnvoll erachten. Das ist ein enormes Potenzial im Sinne einer verantwortungsvollen und zukunftsorientierten Heimtierhaltung.“

Haustier-Trendbarometer_Kinder und Haustiere

Das Haustier-Trendbarometer befasste sich mit der Rolle der Heimtierhaltung bei Kindern und Jugendlichen.

(Infografik: takefive-media)

Über das Haustier-Trendbarometer:

Das Haustier-Trendbarometer, das von der takefive-media in Kooperation mit dem HorseFuturePanel aufgesetzt und durchgeführt wird, greift Themen und Strömungen der Tierhaltung auf und ermittelt die Stimmungslage der Haustierfreunde. In regelmäßiger Folge werden Umfragen durchgeführt, deren Ergebnisse auf der takefive-Website unter www.takefive-media.de/studienprojekte, in Pressemitteilungen sowie auf den Social Media-Kanälen der Agentur veröffentlicht werden. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf die Entwicklung der Haustierhaltung und deren gesellschaftliche Bedeutung ziehen.

Von |2021-06-03T10:14:31+02:00Juni 3rd, 2021|HFP-Blog|0 Kommentare

Heimtier-Podcast – Interview zum Haustier-Trendbarometer

Beim aktuellen Heimtier-Podcast wurde Dr. Christina Münch, Geschäftsführerin des HorseFuturePanels, zum Haustier-Trendbarometer zum Thema „Petfluencer“ interviewt. (ab Minute 14:08)
Heimtier-Podcat (Weiterleitung zu heimtierpodcast.podigee.io)

Über das Haustier-Trendbarometer:

Das Haustier-Trendbarometer, das von der takefive-media in Kooperation mit dem HorseFuturePanel aufgesetzt und durchgeführt wird, greift Themen und Strömungen der Tierhaltung auf und ermittelt die Stimmungslage der Haustierfreunde. In regelmäßiger Folge werden Umfragen durchgeführt, deren Ergebnisse auf der takefive-Website unter www.takefive-media.de/studienprojekte, in Pressemitteilungen sowie auf den Social Media-Kanälen der Agentur veröffentlicht werden. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf die Entwicklung der Haustierhaltung und deren gesellschaftliche Bedeutung ziehen.

Von |2021-05-31T11:02:28+02:00Mai 31st, 2021|HFP-Blog|0 Kommentare

16. Wettbewerb Qualitätsbetrieben gehört die Zukunft 2021

Ab sofort können interessierte Pferdebetriebe die Bewerbungsunterlagen zum bundesweiten Wettbewerb Qualitätsbetrieben gehört die Zukunft 2021 beim Veranstalter Schade & Partner, Fachberatung für Pferdebetriebe aus Verden, anfordern. Pensionsställe, Ausbildungs-, Zucht- sowie Aufzuchtbetriebe mit einem hohen Standard in der Pferdehaltung sind willkommen – Rassen und Disziplinen spielen keine Rolle.

100 Pferdebetriebe und Vereine erhielten in den letzten 15 Jahren eine Auszeichnung. Eine Prämierung erhalten die Betriebe, die den grundlegenden Bedürfnisse der Pferde, hinsichtlich Bewegung, Sozialkontakt und Ernährung Rechnung tragen. Auch auf das Management der Gesundheitsvorsorge in den Betrieben wird ein Schwerpunkt gelegt. Dabei haben nicht nur Laufstall- und/oder Bewegungsstallkonzepte Chancen auf eine Prämierung, auch Boxenhaltungen mit einem guten Haltungsmanagement werden prämiert.

Zur Teilnahme ist eine schriftliche Bewerbung bei Schade & Partner erforderlich. Qualifiziert sich ein Betrieb für die Endauswahl, wird er durch die unabhängige Jury, bestehend aus Tierärztin Petra Mehn (Lüdinghausen) und Dr. med. vet. Marc Lämmer (Wiesbaden), begutachtet. Vor Ort werden die Haltungsbedingungen der Pferde, die Fütterung und die Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge überprüft.

Bis zum 31. Juli 2021 können sich pferdehaltende Betriebe und Vereine aller Disziplinen bewerben, die mindestens die unten aufgeführten Pferdezahlen aufweisen. Die Bewerbungen erfolgen in zwei unterschiedlichen Kategorien:

Kategorie Ausbildungs- und Pensionsbetriebe aller Disziplinen, Reit- und Fahrvereine jeder Art (.z. B. Reit- und Fahrpferde; Wanderreit- und Freizeitpferde, Gnadenbrotpferde, Vereine), Mindestzahl: 15 Pferde

oder

Kategorie Zucht- und Aufzuchtbetriebe (jeder Rasse), Mindestzahl 15 Pferde, davon mindestens 4 Zuchtstuten

Es können sich auch reine Zucht- oder Aufzuchtbetriebe bewerben. Dann gelten folgende Anforderungen:

  • reine Zuchtbetriebe (Mindestzahl Zuchtstuten: 5)
  • reine Aufzuchtbetriebe (Mindestzahl Aufzuchtpferde: 20)

Die Siegerehrung und die Preisvergabe erfolgt im Rahmen der jährlichen Fachtagung GESUNDE HALTUNG – GESUNDE PFERDE im November, die in den Ausstellungsräumen der Fa. Röwer & Rüb in Thedinghausen stattfindet. Je nach Pandemie-Situation im Spätsommer 2021 wird über die Form der Prämierung entschieden, die bereits 2020 online stattfand.

Prämierte Betriebe erhalten neben Preisen im Gesamtwert von bis zu 5000 Euro, gestiftet von den Hauptsponsoren Equovis GmbH DERBY Pferdefutter, UELZENER VERSICHERUNGEN und weiteren Sponsoren, auch eine wertvolle Edelstahl-Stalltafel sowie Berichterstattungen in der Fachpresse.

Infos und Anmeldeunterlagen zum Wettbewerb beim Veranstalter:
SCHADE & PARTNER –  Fachberatung für Pferdebetriebe
Deelsener Weg 1, 27283 Verden
Fon  04231 – 93 765 0
Fax  04231 – 93 765 10
www.schadeundpartner.de
office@schadeundpartner.de

Stocks_Sieger_20, Stocks Reitanlage, Siegerbetrieb 2020 @www.stocksreitanlage.de

(Foto: Stocks Reitanlage, Siegerbetrieb 2020 @www.stocksreitanlage.de)

Von |2021-03-10T10:55:26+01:00März 8th, 2021|HFP-Blog|0 Kommentare

Alte Pferde in Deutschland

Immer mehr vierbeinige Oldies in Sport und Rente

Warendorf (fn-press). Gibt es heute mehr alte Pferde in Deutschland als früher? Diese Frage lässt sich zwar nicht eindeutig mit Zahlen belegen, jedoch spricht einiges dafür. So beweist der Blick in die Turniersportstatistik, dass es immer mehr ältere Pferde im Sport gibt. In einer Umfrage hat das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen HorseFuturePanel (HFP) zudem herausgefunden, dass die meisten Pferdebesitzer ihr Pferd im Alter weiter halten und pflegen wollen. Etliche Beispiele dafür zeigt die Serie „Alte Helden“ der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), die ehemalige Spitzenpferde in ihrem Ruhestand besucht hat und die in der FN-Themenwoche vom 8. bis 14. März in den Sozialen Medien der FN im Mittelpunkt stehen.

Die im Turniersport aktiven Pferde werden seit Jahren immer älter. Während die Anzahl der Jüngsten, der drei- und vierjährigen Pferde, im Sport tendenziell abnimmt und zuletzt (2019) bei knapp acht Prozent lag, findet man immer mehr 11- bis 15-jährige Pferde im Sport. 2014 machte ihr Anteil noch 24 Prozent aus, fünf Jahre später sind es bereits knapp 30 Prozent. Die Gruppe der noch älteren Pferde ist in diesem Zeitraum von neun auf zehn Prozent aller eingetragenen Turnierpferde angewachsen.

Laut einer HorseFuturePanel-Befragung aus dem Jahr 2016 zum Thema Rentnerpferde herrscht unter den Probanden Einigkeit darüber, dass ein Pferd, das ein Leben lang im Dienste des Menschen stand, ein pferdegerechtes „Rentnerdasein“ verdient (95 %). 55 Prozent sind auch der Meinung, dass es heute relativ gesehen mehr Rentnerpferde gibt als früher. Nur zwölf Prozent glauben, dass es weniger alte Pferde gibt. Zum Zeitpunkt der Umfrage besitzen 39 Prozent der befragten Pferdebesitzer selbst mindestens ein Rentnerpferd.

Oldie oder schon Rentner?
Ab etwa 20 Jahren ist ein Pferd alt. So zumindest sehen es die Probanden der HorseFuturePanel-Befragung. Dabei herrscht weitgehende Einigkeit darüber, dass ein altes Pferd nicht automatisch zum Rentner wird. Auch dies zeigen die Zahlen: So waren im Jahr 2019 sage und schreibe 3.860 Pferde im Alter von 19 Jahren und älter im Turnierpferderegister der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) fortgeschrieben.

Als Rentnerpferd definieren die meisten ein Pferd, das seinen Lebensabend auf der Weide oder im Offenstall verbringt (75 %), nicht mehr geritten (61 %) oder trainiert werden kann (60 %) oder auch gesundheitlich nicht mehr ganz fit ist (52 %). Fast zwei Drittel der Besitzer von Rentnerpferden haben ihr Pferd auf Grund einer Erkrankung in den Ruhestand geschickt: Zu den häufigsten Zipperlein der Pferde-Oldies gehören dabei Erkrankungen des Bewegungsapparates (78 %), vor allem Arthrose, etwa ein Fünftel leidet an Atemwegserkrankungen.

Wie leben Rentnerpferde?
Gruppenhaltung ist die beliebteste Haltungsform. Nicht mal ein Drittel der Rentnerpferde lebt in Einzelhaltung, der Rest bleibt oder wechselt in die Gruppenhaltung in Form von Offenstall (39 %), kompletter Weidehaltung (20 %), Aktivstall (6 %) oder Alternativen. Grundsätzlich wird jedoch bemängelt (46 %), dass es an pferdegerechten Unterbringungsmöglichkeiten für Rentnerpferde fehle.

Alte Liebe rostet nicht
Aus den Augen, aus dem Sinn? Nicht bei alten Pferden, die für viele wie Partner und Familienmitglieder sind. Mehr als die Hälfte der Pferdebesitzer besuchen ihren Oldie täglich, um ihn zu putzen, zu pflegen und zu füttern, rund 15 Prozent schauen mindestens drei- bis fünfmal nach dem Rechten. Umsonst ist das allerdings nicht zu haben. So gibt weniger als ein Drittel an, dass die Kosten etwas gesunken seien, bei den meisten (44 %) hat sich nichts verändert. 27 Prozent müssen sogar mehr ausgeben als zuvor, zum Beispiel für Futter, Medikamente und Tierarzt. Kein Wunder daher, dass Dreiviertel aller Befragten der Aussage zustimmen, dass die Einführung einer Pferdesteuer dafür sorgen könnte, dass es weniger Rentnerpferde gibt. Und auch die Folgen der Corona-Pandemie auf die Haltung von Rentnerpferden lassen sich aktuell noch nicht absehen.

Alles hat einmal ein Ende
Auch das schönste Rentnerleben geht einmal zu Ende. Nur sechs Prozent der befragten Besitzer, deren Pferd noch nicht im Rentenalter ist, haben sich darüber noch keine Gedanken gemacht. Für die meisten, 84 Prozent, ist klar: Sie pflegen ihr Pferd so lange wie möglich weiter. So lange, bis es eines natürlichen Todes stirbt, wollen allerdings nur neun Prozent warten. 67 Prozent geben an, ihr Pferd einschläfern lassen zu wollen, wenn es „soweit“ sei. In diesem Fall das Pferd schlachten zu lassen, ist nur für sechs Prozent eine Option. Das zeigt auch der Blick in den Pferdepass. 64 Prozent der Probanden haben ihr Pferd dort als „Nicht-Schlachtpferd“ kennzeichnen lassen.

Zur Umfrage:
Die Umfrage des HorseFuturePanels zum Thema Rentnerpferden wurde zusammen mit HippoPress im Rahmen einer Trendbarometer-Befragung initiiert. Im Februar 2016 wurden dafür bundesweit 747 Probanden online befragt, davon waren 89 Prozent Frauen und 11 Prozent Männer, mit einem Durchschnittsalter von 39 Jahren, 90 Prozent aktive Pferdesportler und 39 Prozent Besitzer eines Rentnerpferdes.

Von |2021-03-10T10:53:12+01:00März 8th, 2021|HFP-Blog|0 Kommentare

Ihre Meinung über Petfluencer

Seit den 2000er Jahren wächst die Bedeutung von Influencer*innen in den sozialen Netzwerken mit ihren Stories aus Bilder- und Videomaterial kontinuierlich. Ihre tierischen Konkurrenten, wie @jiffpom, @nala_cat oder @woelbchen, erreichen zum Teil eine noch viel höhere Followerschaft.

Wir möchten wissen: Welche Bedeutung haben Influencer oder ihre tierischen Kollegen für Sie? Wie stehen Sie den Entwicklungen rund um Influencer / Perfluencer gegenüber?

Teilen auch Sie uns Ihre Meinung mit!

Das HorseFuturePanel und die takefive-media GmbH laden Sie zum aktuellen Haustier-Trendbarometer zum Thema „Petfluencer“ ein.

Die Befragung wird etwa 10 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nehmen. Nach Beendigung der Befragung haben Sie die Möglichkeit, an einem Gewinnspiel teilzunehmen und eine Ergebniszusammenstellung zu erhalten.

AdobeStock_315388736; Laptop- und Handybild panitan, stock.adobe.com, Pferdebild Kesu, stock.adobe.com

(Laptop- & Handybild: ©panitan – stock.adobe.com; Pferdebild: ©Kesu – stock.adobe.com)

Von |2021-02-12T14:35:46+01:00Februar 12th, 2021|HFP-Blog|0 Kommentare